Trauma Reflexion

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Trauma Reflexion

mich in der Tiefe wieder fühlen können

Vielleicht kennst du das:

Du funktionierst nach außen, aber innerlich kämpfst du immer wieder mit Ängsten, Erschöpfung, Unruhe, Beziehungskonflikten oder dem Gefühl, nicht wirklich bei dir anzukommen.

Oft sind diese Muster keine Schwäche. Sie sind Strategien, die dir einmal geholfen haben, mit Erfahrungen umzugehen, die zu schmerzhaft waren, um sie allein zu fühlen.

Viele von uns haben als Kinder Gefühle erlebt, für die niemand wirklich da war. Angst, Traurigkeit, Wut, Einsamkeit oder Hilflosigkeit mussten allein getragen werden. Deshalb haben wir gelernt, zu funktionieren, uns anzupassen, stark zu sein oder Gefühle zu verdrängen.

Doch was damals hilfreich war, kann heute zu einer Belastung werden.

Genau hier setzt meine Arbeit an.

Ich begleite dich dabei, den Gefühlen zu begegnen, die bisher keinen Raum hatten. Wenn Trauer, Wut, Angst oder Verzweiflung auftauchen, musst du damit nicht allein sein. Ich bleibe an deiner Seite und unterstütze dich dabei, auch das auszuhalten, was bisher zu groß erschien.

Heilung entsteht oft nicht dadurch, dass etwas verschwindet, sondern dadurch, dass wir dem Schmerz endlich mit Präsenz, Mitgefühl und Verständnis begegnen.

Mit der Zeit geschieht etwas Entscheidendes: Das liebevolle Gegenüber, das ich zunächst für dich bin, entsteht mehr und mehr in dir selbst. Du lernst, deinen verletzten Anteilen zuzuhören, sie anzuerkennen und sie nicht länger wegzuschieben.

So wirst du Schritt für Schritt selbst zu dem Menschen, den du früher gebraucht hättest.

Aus dem inneren Kampf entsteht Mitgefühl. Aus Abwehr entsteht Annahme. Und aus gebundener Energie wird wieder Lebendigkeit.

Hinter vielen unserer tiefsten Verletzungen wartet nicht nur Schmerz, sondern auch ein verlorener Teil von uns, der endlich gesehen, gehört und willkommen geheißen werden möchte.

Meine Traumaarbeit mit den verschütteten , innerenAnteilen(Innere Kinder) begründet sich auf der Transmission meiner Lehrer Ellen Kalwait Borck und Mike Hellweg.

Seit mehreren Jahren habe ich die Tiefe dieser Arbeit ausgelotet.

Die unterdrückte Kraft, die in der Traumastruktur gebunden ist, bestimmt uns unbewußt  fortwährend in unseren Gedanken, Gefühlen und Körperempfindungen.

Es braucht Mut diese Anteile kennenlernen zu wollen, um den Schatz zu heben , der in ihnen liegt.

Ich darf lernen zu fühlen, mir meiner Gefühle bewußt zu sein.

Viele von uns haben als Kind Gefühle erlebt, die niemanden hatten, der sie halten konnte. Niemand war da, der sagte: „Ich sehe dich. Ich bin bei dir.“

Unsere tiefsten Gefühle entstehen oft schon im Mutterleib und in der frühen Kindheit. Diese ursprünglichen Erfahrungen werden zuerst im Emotionalkörper abgelegt – noch bevor der Verstand Strategien entwickelt, um unser Überleben zu sichern.

Der Emotionalkörper ist der feinstoffliche Raum in dir, in dem alle Gefühle, emotionalen Erinnerungen und unverarbeiteten Erfahrungen gespeichert sind – von der pränatalen Zeit bis heute.

Jede Erfahrung von Schock oder Trauma verschließt unseren inneren Fühlraum und lässt uns unbewusst Schutzmechanismen kreieren. Diese fungieren wie innere Wächter, die uns vor den Schmerzen schützen wollen. Auch lange nachdem die verletzenden Ereignisse geschehen sind, bleiben sie weiterhin aktiv in ihrer Schutzfunktion.

Der negative Effekt ihrer Schutzfunktion sind Kompensationsstrategien, die uns Probleme wie Sucht, Depression und Ähnliches bereiten.

Wenn der dahinterliegende Schmerz, der sich auf vielfältige Weise bemerkbar macht, fühlbar wird, erleben wir ihn zunächst als einen bedrohlichen Gast, den wir gerne zurückweisen, um uns wieder sicher zu fühlen.

Wenn du diese Erfahrung kennst und an dem Punkt bist, weiterzugehen, lade ich dich ein, zu forschen und die verlorenen Anteile in dir – die so sehr darauf warten, aus der Versenkung aufzusteigen – wahrzunehmen und zu fühlen.

Wie geht das?

Ich unterstütze dich,mit dem Raum in dir in Kontakt zu kommen, der in dir die Kapazität und Fähigkeit besitzt, diesen alten Schmerzen zuzuhören, sie zu fühlen und anzuerkennen. Ich helfe dir, dieses liebevolle, bejahende Gegenüber zu sein, das uns früher so sehr gefehlt hat.

Du wirst dabei entdecken, dass du selbst zum Gegenüber für deine inneren Anteile werden kannst. Du stellst fest, dass du diese Gefühle nicht bist, sondern sie hast. Aus diesem Raum heraus, der alles bedingungslos willkommen heißt, kannst du deinen inneren Anteilen die Anerkennung und Bejahung geben, die sie damals nicht bekommen haben.

Du gehst bewusst in diesen inneren Raum, in dem auch das, was sich eigentlich nicht da sein darf, bedingungslos willkommen ist. Das ist das Paradox, das heilt: Gerade das, was den meisten Widerstand und die größte Not in dir auslöst, wird liebevoll bejaht.

Durch diese Erfahrung wird es still im Kopf. Die Gedankenaktivität entspannt sich ganz von allein und du kannst im Hier und Jetzt eine tiefe Seinsqualität erleben – nicht durch bewusstes Meditieren, sondern dadurch, dass du ein fühlendes Gegenüber für deine inneren Verletzungen wirst.